Erfahrungen, die bleiben

Erfahrungen, die bleiben

Ilse Heldt

Als ich in Rente ging, habe ich angefangen bei der AWO Familienbildung im Fachbereich Seniorenarbeit zu arbeiten. Da ich aus einer sozialdemokratischen Familie komme, war ich an einer sinnvollen ehrenamtlichen Tätigkeit interessiert. Den Weg hat mir meine Tante Margarete Hofmann gewiesen, die lange Zeit Vorsitzende der AWO Hannover war.

Angefangen habe ich mit Kaffeekochen und der Betreuung der Gäste im AWO Seniorenclub in der Plauener Straße. Dann hatte ich fünf Jahre die Leitung in der Senioren-Tagesstätte Helmholzstraße und danach 25 Jahre im AWO Seniorenclub in der Geibelstraße. Meine Aufgaben waren die Organisation und Durchführung der verschiedenen Aktivitäten der Clubs, wie zum Beispiele Vorträge, Ausflüge mit Bus und Bahn, Tanz- und geselligen Nachmittagen. Wir haben auch gerne gefeiert und miteinander viel Spaß gehabt. Es gab immer fleißige Helfer und wir haben uns um viele neue Mitglieder bemüht. Anfangs hatten wir zwischen 20 und 50 Besuchern, leider sind es mit der Zeit immer weniger geworden.

An meiner Arbeit gefiel mir, dass ich so viele Menschen mit ähnlichen Interessen und Vergnügen an ihrer Arbeit kennengelernt habe. Sehr gut fand ich auch die Schulungen der AWO. Die Clubleiterinnen und Clubleiter wurden von Fachleuten in die Clubarbeit eingeführt und lernten sich in den Seminaren besser kennen.

Mit Ende 80 habe ich die Clubarbeit einer jüngeren Nachfolgerin übergeben. Ich habe immer noch enge Kontakte zum Club – jedes Jahr verreise ich mit den AWO Gruppenfahrten der AWO Seniorenarbeit. Dabei sind wir immer eine fröhliche, unternehmungsfreudige Gruppe.